Harte Arbeit in den Zooms


Was tun, wenn der Boden so matschig ist, dass man selbst und die Technik förmlich darin versinken, der Drehort von einem wütenden und unnachgiebigen Hausmeister bewacht wird oder sogar kurzerhand weggemäht wird?

Der zweite Drehtag in den Zooms war von vielen Widrigkeiten und Stolpersteinen, letztlich aber auch der Lösung dieser Hindernisse, geprägt.

Einige Probleme verursachte das Wetter: im Zoom Südost pfiff eiskalter Wind durch die Hallen des Drehortes, in Süddresden versanken Equipment und Zoomer im Matsch und für alle die draußen drehten stellten die wechselnden Lichtverhältnisse von sonnig über bewölkt bis grau eine technische Herausforderung dar. „Solche ständigen Licht- und Schattenwechsel sind sogar für jemanden der viel Erfahrung hat schwer zu lösen“, erklärt Enrico vom Doku-Team, das die Filmcrews auch am zweiten Drehtag begleitet hat. Melanie, ebenfalls vom Doku-Team beobachte, dass die Nachwuchsfilmemacher schon viel sicherer im Umgang mit der Technik und im Schauspiel waren. Und auch sonst lassen sich die Cityzoomer von etwas bisschen nass-kalten Wetter ihren Elan und den Spaß bei den Dreharbeiten nicht verderben. Im Norden zum Beispiel wurde trotz der erschwerten Temeperaturbedingungen eisern im Freien auf dem Boden Musik gespielt und Akrobatik aufgeführt...

Auf ganz andere Probleme stießen die Teams als es um Drehgenehmigungen an bestimmten Orten und Plätzen ging. Und wir haben alle gelernt: Manchmal reicht es nicht nur eine Person zu fragen, denn es könnte die Falsche sein; manchmal braucht man viel mehr Zeit um den Dreh an einem bestimmten Ort vorzubereiten; und manchmal trifft man einfach auf sehr nette und offene Personen, die sich über einen Film von Jugendlichen über Dresden freuen. An dieser Stelle möchten wir uns noch mal herzlich beim Universitätsklinikum Johannstadt für den freundlichen Empfang und die Drehgenehmigung bedanken und uns bei Allen entschuldigen, die wir nicht rechtzeitig gefragt oder verärgert haben.
Auch für die Schauspielerinnen und Schauspieler Anna Chrisitina Einbock, Antje Trautmann, Utz Pannike und die spontan dazugestoßenen Laienschauspieler war es ein ebenso voller wie toller Tag, mit lauter Gastrollen in den unterschiedlichsten Ecken Dresdens. Am Abend füllte sich das Produktionsbüro langsam wieder. Mit einem Lächeln und manchmal sogar schon zitternd vor Müdigkeit kamen die Filmschaffenden und Spielenden zurück in die Altstadt, um sich noch schnell die neusten Bilder des Tages anzuschauen.

Insgesamt ein schöner und anstrengender Tag!

Cityzooms Dresden (12.02.2009)

Ticker

save the date zum film>>up-Lernkongress

Der Lernkongress wird den Fokus auf nationale und internationale Projekte richten, die Kooperationen von Schule und außerschulischen Filmpartnern erfolgreich realisieren.

Bilder

kritische Blicke bei der Aufnahme im Zoom Süddresden 

kritische Blicke bei der Aufnahme im Zoom Süddresden

Die Regisseurin studiert mit den Schauspieler/innen die nächste Szene ein. 

Die Regisseurin studiert mit den Schauspieler/innen die nächste Szene ein.

Wie geht das mit dem Puschel? 

Wie geht das mit dem Puschel?

Am Set - kurz vor Abschluss der Dreharbeiten im Zoom Nord. 

Am Set - kurz vor Abschluss der Dreharbeiten im Zoom Nord.

Die Crew vom Zentrumszoom 

Die Crew vom Zentrumszoom